Das SchwuZ ist seit 507 Tagen geschlossen.

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Wir möchten maximal transparent sein:

Das SchwuZ wurde 1977 gegründet und ist Deutschlands ältester queerer Club und größte queere Kulturinstitution. Seit dem Jahr 2013 befindet sich das SchwuZ in den Räumen der alten Kindl-Brauerei in Neukölln an seinem mittlerweile vierten Standort.
Die Räume werden durch die SchwuZ Kulturveranstaltungs GmbH betrieben, die zu 100% dem SchwuZ e.V. gehört. Das SchwuZ gehört somit direkt der Community und nicht irgendeiner Privatperson.

Durch den Umzug wurden in die Räume am Standort Neukölln bis heute rund 1,5 Millionen Euro investiert. Darüber hinaus hat das SchwuZ aktuell rund 100 Beschäftigte und im Durchschnitt monatlich rund 300 Dienstleister_innen wie DJs, Künstler_innen, externes Personal, Techniker_innen die bezahlt werden müssen.

Wie ist die aktuelle Situation?

Hey ihr süßen SchwuZ-Fans,

es ist schon eine Weile her, dass wir euch mit einem umfassenden Update auf den Stand gebracht haben bei der Frage, wie es uns eigentlich aktuell geht. Das wollen wir hiermit tun. Als erstes gilt es, euch allen ein gesundes und zuversichtliches neues Jahr zu wünschen. Denn auch wenn es uns allen im Moment noch wie ein ziemlich langer Weg raus aus der Pandemie erscheint, so ist dieser Weg begonnen und wir befinden uns dabei, ihn auch gemeinsam zu gehen.

Eine Erzählung von eine:r Mitarbeiter:in im SchwuZ beginnt in etwa so: »Wie toll wäre es denn, wenn das gesamte SchwuZ für eine Woche im Jahr Betriebsferien macht, so dass niemand arbeiten muss.« Nun ist es fast 1 Jahr her, da das SchwuZ seine Pforten für unabsehbare Zeit schließen musste. Aus der Woche wurden Wochen und daraus Monate und nun stehen wir vor dem unfassbaren Jubiläum der einjährigen Schließung. Und wann es für uns weitergehen kann, ist momentan noch gar nicht absehbar. Wir sind voller Hoffnung, dass wir ab dem 3. Quartal 2021 wieder in irgendeiner Form zusammen mit euch in unseren Räumen zusammenkommen können.

Und bis dahin sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Der andauernde Support und die Solidarität durch euch macht uns Mut. Und die bisherigen Unterstützungen durch die Überbrückungshilfen und weitere Hilfsprogramme vom Bund stimmen uns zuversichtlich. Wenngleich das ständige Anpassen der Bedingungen für die Hilfsprogramme auch ein wenig Unsicherheit erzeugen, weil bisher niemand mit absoluter Sicherheit sagen kann, was von den bisher ausgezahlten Abschlagszahlungen bei der Schlussrechnung wieder zurückgezahlt werden muss. Wir sind daher froh, dass wir bisher vor allem die meisten Fixkosten sowie die Löhne unserer Kolleg:innen bezahlen können. Und wir hatten ein wenig Glück, so früh einen Kredit aufnehmen zu können, auch wenn der irgendwann wieder zurückbezahlt werden muss.

Weiterhin sind wir mit unserer Vermieter:in in den Verhandlungen, um die Gewerbemiete für den Zeitraum der Schließung zu senken. Wir finden grundsätzlich, dass sich die Immobilienwirtschaft bisher zu wenig an der Bewältigung der Kosten der Pandemie beteiligt. Ob im Gewerbemieten- oder im Privatmieten-Bereich. Die überwiegende Mehrheit der Immobilienbesitzer:innen verlangt nach wie vor 100% der Mietzahlungen. Dabei ist Wohnen ein Grundrecht und auch das Ausüben seines Gewerbes sollte das sein. Und wenn durch eine globale Pandemie dieses Rechte eingeschränkt oder beschädigt werden, dann ist es die Aufgabe von ALLEN, sich an der Bewältigung zu beteiligen. Das ist ein Appell an alle, sich dieser Aufgabe gemeinsam zu stellen.

In den vergangenen Updates haben wir euch ja bereits ausführlich unsere finanzielle Lage auch aus der Zeit vor der Corona-Krise dargestellt. Die Erkenntnis bleibt, dass Kulturbetriebe stets auf Kante gestrickt sind und niemals überdurchschnittliche Gewinne abwerfen werden. Denn die grenzenlose Kommerzialisierung von Kunst und Kultur ist der Tod der Kreativität. Das gilt es zu verhindern, und zwar immer. Und wir wissen auch, dass selbst nach einer Wiedereröffnung nicht sofort alles in gewohnten Bahnen laufen wird und kann. Zum einen, weil sich so manche Voraussetzungen geändert haben und zum anderen, weil es einfach eine Weile braucht, um wieder zu wachsen. Und für diese Zeit wollen wir uns rüsten, damit wir auch gut dadurch kommen. Deshalb wissen wir jede Unterstützung durch euch sehr zu schätzen und sind euch zu unendlicher Dankbarkeit verpflichtet.

Damit euch der Support von eurem Lieblingsclub auch weiterhin möglich erscheint hat sich unser Team mit dem SchwuZ-Pralinen-Kalender für 2021 eine wunderbare Aktion überlegt, die ganz fantastisch funktioniert hat. Es gibt noch einige Exemplare und noch 11 Monate hat das Jahr, so das sich ein Kauf zur Unterstützung des SchwuZ nach wie vor lohnt. Und aktuell bieten wir den Kalender zu einem reduzierten Preis von nur 15 Euro zzgl. Versandkosten an. Hier geht es zum Shop.

Und das ist noch nicht alles. Weitere tolle SchwuZ-Gimmicks sind in der Pipeline. Und wir können es kaum erwarten, euch diese anzubieten und dafür die Unterstützung von euch zu erhalten. Denn trotz der Krise sprüht unser tolles Team vor Ideen. Wir wollen an dieser Stelle auch DANKE an unser Team sagen, das unermüdlich dafür sorgt, dass es gar keinen Zweifel darangibt, dass wir diese herausfordernde Zeit durchstehen und gestärkt daraus hervorgehen können. DANKE SchwuZ-TEAM!!!

Die verschiedenen Möglichkeiten uns zu unterstützen sind:

SoliSupport

Überweisung:
SchwuZ Kulturveranstaltungs GmbH
IBAN: DE05 1004 0000 0534 5772 02
Verwendungszweck: Spende SchwuZ

Wir bleiben stark, bleibt ihr es auch. Und bleibt gesund.
Euer SchwuZ