Dreieinhalb Jahrzehnte in zwei Stunden? Geht das?

Die AHA tritt den Beweis an und präsentiert in bunter Folge:
- Travestie de luxe
- Videoglückwünsche von Tilda Swinton, Klaus Wowereit, Gerome Castell, Wieland Speck u.v.a.m.
- Die schlimmsten Shows, die besten Dutts. Historische Videodokumente aus der AHA-Geschichte
- Liebe Gema... - Absurde Briefwechsel und Kuriositäten aus den geheimen AHA-Akten
- Versteigerung von AHA-Devotionalien aus 20 Jahren AHA am Mehringdamm
- Talk mit AHA-Urgesteinen aus den Anfängen der Bewegung



Vera Titanic

Live on stage:
BIGGI VAN BLOND
ADES ZABEL
JUNDULA DEUBEL
GITTI & ROSWITHA REINHARDT
DIE ALDIS
DAPHNE DE BAAKEL
VECHTA VARBLOS
LIESBETH PRÖLLS
DONNA 90210
FRAU DR. NO
BEULAH BOUNTEY
u.v.a.


Moderation: Vera Titanic und Volker Surmann

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
www.aha-berlin.de


anschließend:
gemeinsame "TANZ IN DEN MAI"-Party von SchwuZ und AHA mit der "AHA-Keller-Lounge".

Exakt 3 Stockwerke unter den alten Räumlichkeiten der AHA tanzt die AHA traditionell mit dem SchwuZ in den Mai!
Beschallung von AHA-DJs und Live-Betuntung von AHA-Showgrößen auf der nächtlichen Keller-Bühne.


35 JAHRE AHA - DIE GESCHICHTE

Am 20. März 1974 gründete sich die Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft Berlin e.V., kurz AHA und besteht bis heute! Damit ist die AHA der älteste noch bestehende Schwulenverein Deutschlands. Unzählige queere Projekte verdanken ihre Existenz in der ein oder anderen Hinsicht der AHA.
Die AHA bot z.B. die allererste schwule Jugendgruppe Berlins an, in und aus der AHA heraus gründeten sich z.B. der schwullesbische Sportverein VORSPIEL, das Magazin SIEGESSÄULE wurde hier mit aus der Taufe geoben, auch das SCHWULE MUSEUM nutzte in seinen Anfängen die Räume der AHA als Ausstellungsfläche. Dies sind nur einige Beispiele.

Als die AHA 1989 an den Mehringdamm 61 zog, legte sie dort den Grundstein für den Homokiez in Kreuzberg 61. Schwules Museum und SchwuZ zogen nach an denselben Standort. In den letzten Jahren gewann die AHA immer stärkere Bedeutung als Heimstätte für Transgenderprojekte und Tuntentrash-Subkultur.

Nach einem schwierigen und von internen Querelen überschatteten Jahr 2008 musste die AHA die Räume am Mehringdamm 61 Ende 2008 aufgeben und agiert derzeit ohne eigenen Räume, dafür aber mit neuem Elan. Die AHA hat eins der schwierigsten Jahre ihres Bestehens hinter sich und blickt am 35. Geburtstag wieder optimistisch in die Zukunft!


35 Jahre AHA
DO 30.04.09

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